Zu oft Fehlalarm beim PSA-Test?
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Das Problem ist: Der erhöhte Wert im PSA-Test weist auf einen Prostatakrebs hin, der aber gar nicht vorhanden sein muss. Denn von den Teilnehmern einer finnischen Studie die dreimal im Abstand von vier Jahren an einem PSA-Test teilnahmen, wurde bei 12,5 Prozent ein Fehlalarm bei der Prostatakrebs-Diagnose ausgelöst.
© Sebastian Bernhard / PIXELIO
Und schlimmer noch: Bei mehr als der Hälfte aller Männer, bei denen bereits einmal aufgrund des PSA-Tests ein positives Ergebnis für Prostatakrebs mitgeteilt wurde, wurde auch ein zweites Mal ein falscher Befund gemeldet. Mit dem unerwünschten Effekt, dass zwischen einem Viertel und einem Drittel der falsch befundeten Männer keiner mehr von dem PSA-Test etwas wissen wollte.
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